St. Vinzenz Klinik Pfronten

EndoProthetikZentrum St. Vinzenz erhält Re-Zertifizierung

Die Patienten im EPZ St. Vinzenz profitieren bei Knie- und Hüftgelenkersatz von optimalen Behandlungsabläufen anhand definierter Behandlungspfade.

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Rezertifizierung 2017

Pfronten. Dem EPZ St. Vinzenz wurde erneut die hohe Qualität seiner Arbeit bestätigt. Mit der erfolgreichen Re-Zertifizierung durch das internationale Zertifizierungsinstitut ClarCert wird der St. Vinzenz Klinik wiederholt von unabhängiger Stelle eine sehr hohe Versorgungsqualität und Patientensicherheit bestätigt. 

Diese Re-Zertifizierung wird nicht leichtfertig vergeben. Das von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für Endoprothetik und dem Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie entwickelte Zertifizierungssystem EndoCert kontrolliert seine Teilnehmer jährlich und alle drei Jahre erfolgt eine erneute Zertifizierung, bei der alle Behandlungsschritte auf Herz und Nieren überprüft werden. 

Unter der Leitung der Qualitätsmanagementbeauftragten der St. Vinzenz Klinik, Bärbel Knoche und dem Koordinator des EndoProthetikZentrums, Dr. Pavol Pavelka, wurde in Zusammenarbeit mit allen beteiligten Abteilungen die Zertifizierung problemlos durchgeführt und die Auditoren bescheinigten hervorragende Arbeit.

Für die Zertifizierung muss ein EPZ strenge Kriterien erfüllen. So sind unter anderem die fachübergreifenden, standardisierten Behandlungspfade, die Qualität und Quantität der chirurgischen Eingriffe und die Qualifikation der Mitarbeiter Gegenstand der Begutachtung. Darüber hinaus wird auch die Kommunikation mit den Patienten und den zuweisenden Ärzten bewertet sowie die Einbeziehung der Patienten in ihren Behandlungsprozess.

Neben dem Leiter des EndoProthetikZentrums St. Vinzenz, Dr. Johannes Spengler führen als weitere Hauptoperateur Dr. Michael Geyer, Dr. Kai Scriba und Dr. Pavol Pavelka Prothesen-Operationen an Hüfte und Knie durch. Die Zahl der eingesetzten Endoprothesen (künstliche Gelenke) an Hüfte und Knie liegt inzwischen bei mehr als 500 im Jahr mit weiterhin steigender Tendenz.

Das EPZ meldet zudem, sofern der Patient seine Einwilligung hierzu ausspricht, die Kennzahlen rund um sein künstliches Gelenk verschlüsselt an das sog. Endoprothesenregister Deutschland (EPRD). So kann der Weg des Implantats anhand seiner Nummer lückenlos verfolgt werden. Hiermit wird ein weiterer Beitrag zu mehr Sicherheit und Versorgungsqualität der Patienten geleistet.

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