St. Vinzenz Klinik Pfronten

Rechtzeitige Vorsorge kann Leben retten

Vortrag zur Darmkrebsvorsorge, Teamvorstellung und die Besichtigung der neuen Endoskopie-Räume

Donnerstag, 23. Januar 2020

Team 01 2020

Der Einladung der St. Vinzenz Klinik Pfronten zum Vortragsabend zum Thema „Darmkrebsvorsorge“ mit anschließender Besichtigung der neu gebauten Endoskopie-Abteilung, kamen am Mittwochabend über 100 Personen nach.

Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebsarten. In Deutschland erkrankten 2016 fast 26.000 Frauen und über 32.000 Männer neu an dieser Krebsform. Verstorben sind im gleichen Jahr bundesweit ca. 25.000 Patienten*. Eine Zahl, die so hoch nicht sein müsste. Denn Dickdarmkrebs ist fast immer heilbar, jedoch nur, wenn er rechtzeitig entdeckt wird.

Daher war es Chefarzt Dr. med. Dominik Müller ein sehr großes Anliegen, den zahlreichen Besuchern fundierte Informationen zum Entstehen dieser Krebsart, den bekannten Risikofaktoren und zu den Vorsorgeuntersuchungen zu geben. Letztere können vielen Betroffenen das Leben retten. Das tückische am Dickdarmkrebs ist, dass man ihn im Anfangsstadium nicht bzw. kaum spürt. Treten Symptome auf, ist der Krebs häufig schon weit fortgeschritten.

„Wenn man schon krank sein muss, dann doch bitte mit einer frühzeitigen Diagnose“, so Dr. Müller. Wird ein Dickdarmkrebs im Vor- bzw. frühen Stadium erkannt, sind die Überlebenschancen sehr groß. Die beste Vorsorge ist und bleibt eine Darmspiegelung. Fast alle Darmkrebse entwickeln sich aus zunächst gutartigen Polypen, die bei diesem endoskopischen Eingriff gesichtet und entfernt werden können.

In Pfronten ist man mit den neuen Räumen der Endoskopie technisch bestens aufgestellt. Doch die beste Technik nützt nichts ohne die Menschen. Dr. Müller stellte mit Stolz das für Ihn „weltbeste Team“ im Anschluss an seinen Vortrag vor, ohne dass nichts gehen würde.

Alle Besucher waren dann noch herzlich eingeladen, sich selber ein Bild von den neuen Räumen zu machen, Fragen zu stellen und mit den Ärzten sowie den Endoskopie-Fachkräften ins Gespräch zu kommen.


* Quelle: Zentrum für Krebsregisterdaten (www.krebsdaten.de)

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