Praxisnahe Vorträge und persönlicher Austausch stoßen auf große Resonanz
Die diesjährige Fortbildungsveranstaltung für Physio- und Ergotherapeuten stieß erneut auf sehr großes Interesse und war bis auf den letzten Platz ausgebucht. Erstmals fand die Veranstaltung in unserem Veranstaltungsraum statt und bot damit einen idealen Rahmen für fachlichen Austausch und intensive Diskussionen. Wie bereits in den vergangenen Jahren unterstreicht die hohe Teilnehmerzahl die große Relevanz praxisnaher, interdisziplinärer Fortbildungsangebote.
Eingeladen hatten unsere chirurgischen Chefärzte der Klinik, die gemeinsam ein vielseitiges und aktuelles Vortragsprogramm gestalteten. Im Fokus standen drei zentrale Themen aus der orthopädisch-chirurgischen Praxis:
Den Auftakt machte Dr. med. Christian Schoch, Chefarzt für Schulter- und Ellenbogenchirurgie sowie Endoprothetik der oberen Extremität, gemeinsam mit PD Dr. med. Stephanie Geyer, Oberärztin der Chirurgie. In ihrem Vortrag beleuchteten sie die Schulterinstabilität und Skapuladyskinesie – eine abnormale Bewegung oder Stellung des Schulterblatts, die die normale Schulterfunktion erheblich beeinträchtigen kann. Dabei wurden sowohl diagnostische Aspekte als auch therapeutische Konsequenzen für die physiotherapeutische Behandlung praxisnah dargestellt.
Anschließend präsentierte MUDr. Pavol Pavelka, MHBA, Chefarzt für Endoprothetik der unteren Extremität, das Konzept „VinzEndo – EPZ 2.0: Bewährt. Strukturiert. Weiterentwickelt.“. Er erläutere hierbei u.a., welche Entwicklungen in der Endoprothetik zu einer schnelleren Mobilität der Patienten nach der OP führen und wie sich dieses auch auf die Weiterbehandlung durch die Therapeuten auswirkt.
Den Abschluss des fachlichen Programms bildete der Vortrag von Dr. med. Björn Drews, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der rekonstruktiven Kniechirurgie, Sportorthopädie und Unfallchirurgie. Er widmete sich der Differentialdiagnose des vorderen Knieschmerzes und stellte relevante klinische Zusammenhänge sowie deren Bedeutung für die Therapieplanung dar.
Im Anschluss an die Vorträge nutzten die Teilnehmer wie gewohnt die Gelegenheit für Fragen sowie für den persönlichen Austausch mit unsren Ärzten. Der offene Dialog und die enge Verzahnung von ärztlicher und therapeutischer Expertise standen dabei im Mittelpunkt.
Der direkte Austausch zwischen Therapeuten und Ärzten ist ein wesentlicher Baustein für eine erfolgreiche Patientenversorgung. Ziel der Fortbildungsreihe ist es daher auch künftig, die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit weiter zu stärken und gemeinsame Behandlungskonzepte kontinuierlich zu optimieren.
Pfronten I 05.05.2026

Die Referenten des Abends: Dr. med. Björn Drews, Dr. med. Christian Schoch, MUDr. Pavol Pavelka, MHBA und PD Dr. med. Stephanie Geyer


