Knorpelzelltransplantation

Fachgebiet: Knie

Knorpelzelltransplantation (ACT = autogene Chondrozytentransplantation)

Bei großflächigen traumatischen Knorpeldefekten oder Ostechondrosis dissecans (Erkrankung der Gelenkfläche, bei der Teile des Knorpel-Knochen- Areals absterben können) kommt die matrixassoziierte ACT in Frage.
 
In einem 1. Eingriff erfolgt zunächst die Entnahme eines Knochen-Knorpelzylinders aus einer nicht belasteten Region des Kniegelenks. Anschließend erfolgt im Labor die Isolation der Knorpelzellen und die Anzüchtung in einer Zellkultur. Die so angezüchteten, körpereigenen Knorpelzellen werden in ein spezielles Trägermaterial (3 dimensionale Matrix) eingebracht, die der ursprünglichen biologischen Zellumgebung im Knorpel weitgehend entspricht.

Bestenfalls 3 Wochen nach der Entnahme kann dieses spezielle Trägermedium (Matrix) über einen kleinen Hautschnitt mit Eröffnung des Kniegelenks in den Knorpeldefekt eingenäht werden. Bei diesem Verfahren sind zwei Operationen im Abstand von drei Wochen erforderlich.

Eine Entlastung an Unterarmgehstöcken nach der 2. OP ist für 6 Wochen notwendig!

Behandelnde Ärzte

Dr. med. Christian Schoch

Oberarzt Orthopädische Chirurgie
Leiter der Schulter- und Ellenbogenchirurgie
Arzt im MVZ Pfronten / Füssen

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Sportorthopädie

08363 / 693-403
sekretariat.chirurgie@vinzenz-klinik.de
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Dr. med. Björn Drews

Oberarzt Chirurgie
Arzt im MVZ Pfronten / Füssen
Leiter der Kniechirurgie und Sportorthopädie

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, spez. Unfallchirurgie
Sportorthopädie

08363 / 693-403
sekretariat.chirurgie@vinzenz-klinik.de
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