Kyphoplastie (Zementaufspritzung)

Fachgebiet: Wirbelsäulenbehandlungen

Bei Brüchen der Brust und Lendenwirbelsäule hat sich das Verfahren der Kyphoplastie (Zementaufspritzung) bewährt. Falls erforderlich, kann auch die Implantation von stabilisierenden Schrauben – Stab Systemen durchgeführt werden.

Die Ballon - Kyphoplastie ist ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung von Wirbelbrüchen.

Hierbei werden über zwei Kanülen mit einem Durchmesser von ca. 4 mm jeweils Ballons in den gebrochenen Wirbel eingeführt.

Durch Auffüllen der Ballone mit einem Kontrastmittel wird anschließend der zusammengebrochene Wirbel aufgerichtet soweit möglich, die beiden Ballone werden anschließend entfernt und der dabei entstandene Hohlraum mit speziellem Zement aufgefüllt.

Nach Aushärten des Zementes (ca. 15min) ist die Operation beendet, der Patient darf sich direkt danach voll belasten.

Sollte der verletze Wirbelkörper die Zeichen der „Instabilität“ vorweisen muss zum Schutz der Nervenstrukturen und des Rückenmarks zusätzliche eine Stabilisierung der Hinterkante durch einen Fixateur interne erfolgen.

Durch entsprechende technische Entwicklungen in den letzten Jahren ist dies nun auch in minimalinvasiver Technik möglich durch wenige kurze Hautschnitte.

Behandelnder Arzt

Dr. med. Kai Scriba

Leitender Oberarzt Chirurgie
Hauptoperateur EPZ St. Vinzenz
Arzt im MVZ Pfronten / Füssen

Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie
Notfallmedizin

08363 / 693-403
sekretariat.chirurgie@vinzenz-klinik.de
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