Schulterinstabilitäten

Fachgebiet: Schulter

Nach einer Schulterluxation muss meist in Kurznarkose die Schulter wieder eingerenkt werden. Manchmal lässt sich die Schulter auch wieder spontan selbst einrenken. Bei der Schulterluxation treten als typische Schäden im Gelenk die Hill-Sachs-Delle, die Bankartläsion (Abriss der Gelenklippe), die Kapselüberdehnung und manchmal Pfannenrandbrüche auf, die alle zu dauerhafter Instabilität mit wiederholten Schulterluxationen führen können.

Bei angeborener Bindegewebsschwäche oder Überbeweglichkeit kann sich die zuvor noch unbemerkt vorhandene, kompensierte Instabilität verstärken.

Bei hohem Anspruch an die Stabilität (Sport, körperliche Arbeit, Pfannenrandbruch) kann die operative Stabilisierung bereits nach der ersten Luxation, spätestens jedoch nach mehrfachen Luxationen erforderlich werden. Bei angeborener Bindegewebsschwäche oder Überbeweglichkeit kann auch ohne Ausrenkung durch Subluxationen die Operation bei anhaltenden Beschwerden notwendig sein.

Die arthroskopische oder offene Bankartnaht (Befestigung der Gelenklippe und der Gelenkkapsel an der Gelenkpfanne) wird bei einer Verrenkung des Schultergelenks durchgeführt. Auch hier werden mittlerweile sog. „All Suture“-Anker verwendet.

Behandelnde Ärzte

Dr. med. Michael Geyer

Leiter der Orthopädischen Chirurgie
Hauptoperateur EPZ St. Vinzenz

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

08363 / 693-403
sekretariat.chirurgie@vinzenz-klinik.de
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Dr. med. Christian Schoch

Oberarzt Orthopädische Chirurgie
Leiter der Schulter- und Ellenbogenchirurgie
Arzt im MVZ Pfronten / Füssen

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Sportorthopädie

08363 / 693-403
sekretariat.chirurgie@vinzenz-klinik.de
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