Mit jedem Herzschlag wird Blut vom Herzen in das Gefäßsystem des Körpers gedrückt. Dabei verursacht das Blut einen Druck auf die Gefäßwände – der sogenannte Blutdruck entsteht. Dieser ist abhängig von z.B. der Beschaffenheit der Gefäßwände, der Leistungsfähigkeit des Herzens und vielen sensiblen Regulierungssystemen.

Bei einer einfachen Blutdruckmessung erhält der Mediziner eine Momentaufnahme davon, wie hoch ihr Blutdruck in dieser Situation ist. Der Blutdruck ist aber keine feste Größe. Er verändert sich, wenn wir z.B. schlafen oder uns körperlich anstrengen. Wenn der Blutdruck sich in Ruhephasen nicht mehr in den Normbereich absenkt, also der Körper den Blutdruck nicht mehr regulieren kann, spricht man von Bluthochdruck.

Für eine Langzeitblutdruckmessung trägt der Patient eine Oberarm-Blutdruckmanschette für einen festgelegten Zeitraum von 24  Stunden. Diese Manschette pumpt sich in automatischen Intervallen regelmäßig auf und misst den Blutdruck. Diese Daten werden aufgezeichnet. Mit der Auswertung der Daten kann sich der Mediziner einen Eindruck darüber verschaffen, wie ihr Blutdruck unter Alltagsbedingungen reagiert und so eine geeignete Therapie für Sie festlegen.

Bei dieser Untersuchung besteht keinerlei Risiko für den Patienten. Dieser sollte währenddessen einen ganz normalen Alltag absolvieren. Wenn das Gerät misst und sich die Manschette aufpumpt, sollte der Arm ruhig auf Herzhöhe gehalten werden.

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  • Facharzt Innere Medizin MVZ St. Vinzenz

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