Metatarsalgie ist die allgemeine Bezeichnung für ein Schmerzsyndrom im Mittelfuß. Hierfür kann es unterschiedliche Ursache geben. Neben Frakturen und durch Überlastung und  Abnutzung entstandene Beschwerden wird in diesem Zusammenhang häufig das so genannte Morton Neurom als Ursache erwähnt.

Dabei handelt es sich um eine Verdickung eines kleinen Nervens zwischen zwei Mittelfußknochen. Die dadurch entstandenen Beschwerden werden meist durch Bewegung ausgelöst und durch das Tragen von engem Schuhwerk begünstigt.

Wenn die konservativen Therapiemöglichkeiten wie das Tragen von bequemem Schuhwerk, die Versorgung mit Weichbettungseinlagen und die Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten keine Linderung bringt, kann eine Operation in Betracht gezogen werden. Hierbei wird der Nerv entfernt. Wenn die Schmerzsymptomatik durch eine Fehlstellung der Mittelfußknochen begünstigt wird, kann hierbei eine so genannte Umstellungsoperation (Weilosteotomie) zusätzlich nötig sein. Bei Umstellungsoperationen werden Knochen chirurgisch durchtrennt und neu „zusammengesetzt“, um dadurch Fehlstellungen von Knochen und Gelenken zu korrigieren.

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  • Chefarzt Chirurgie | Leiter EndoProthetikZentrum (EPZ) St. Vinzenz