Sollte bei Ihnen im Anschluss an den stationären Aufenthalt in unserer Klinik auch eine stationäre Rehamaßnahme – die sogenannte „Anschlussheilbehandlung“ (AHB) – erforderlich sein, wird diese durch unseren Sozialdienst schon während Ihres Klinikaufenthaltes beantragt.

Die Mitarbeiter des Sozialdienstes werden Ihren Antrag gemeinsam mit Ihnen bearbeiten und beim zuständigen Kostenträger zur Genehmigung einreichen. Sofern möglich, wird auch bereits eine Terminvereinbarung in der entsprechenden Rehaklinik getroffen.

Ggf. besteht die Möglichkeit, dass Sie die stationäre Anschlussheilbehandlung in der Rehaklinik St. Vinzenz durchführen können. Bitte beachten Sie, dass nicht jeder Kostenträger mit jeder Rehaklinik einen Behandlungsvertrag hat.

Wir beraten Sie auch gern über die notwendigen Hilfsmittel und benötigten Unterstützungsmöglichkeiten an Ihrem Wohnort für die Zeit nach Ihrem stationären Aufenthalt bei uns.

Kontakt:

Björn Frankenreiter
Sozialdienst Chirurgie

Tel.:            08363 / 693 – 636
Fax:            08363 / 693- 342

E-Mail:       bjoern.frankenreiter@vinzenz-klinik.de

Sprechzeiten:
Montag-Donnerstag: 11:00 – 15:00 Uhr
Freitag: 11:00 – 14:00 Uhr

Wir beraten die Patienten über geriatrische, neurologische, kardiologische, pneumologische und ggf. auch über orthopädische Anschlussheilbehandlungen (AHB). Folgende Maßnahmen leiten wir bei Bedarf gerne für Sie ein:

  • Organisation einer Reha in einer Stoffwechselklinik (z.B. für adipöse und Diabetes-Patienten)
  • stationäre Aufnahme in einer Schmerzklinik
  • Organisation der ambulante Sozialstation für ältere und hilfsbedürftige Menschen
  • Beratung über Pflegehilfsmittel, Ausstellen von Rezepten und Hilfe bei der Beschaffung
  • Organisation des Haus-Notrufes / „Essen auf Rädern“
  • Beantragung der Schnelleinstufung (Pflegestufe 1)
  • Zusammenarbeit mit der „nachbarschaftlichen Unterstützung in Pfronten“(NUZ) und Vermittlung des Kontaktes
  • Organisation einer Kurzzeitpflege
  • Beratung und Organisation eines Umzug ins Pflegeheim
  • wir rezeptieren und organisieren die häusliche Sauerstofftherapie
  • mit alkoholabhängigen Patienten sprechen wir über soziale Beratungsstellen im Umkreis, Anonyme-Alkoholiker-Gruppen und Langzeit-Entwöhnungstherapien
  • Bei Bedarf lassen wir einen Sozialbericht erstellen und beantragen eine Langzeitentwöhnung beim zuständigen Kostenträger. Ebenso sind wir bei der Kliniksuche behilflich und Organisieren den Aufnahmetermin.
  • Wir leiten gesetzliche Betreuungen ein, sofern ein Patient selbst nicht mehr in der Lage ist über geschäftliche Angelegenheiten und Angelegenheiten bzgl. seiner eigenen Gesundheit zu entscheiden. Wenn es Angehörige gibt, geschieht dies selbstverständlich nur nach Rücksprache mit diesen.
  • Beratung über Vorsorgevollmachten
  • Unterstützung von Angehörigen und Organisation einer Hospiz-Unterbringung wenn dies für einen Patienten unumgänglich ist

Kontakt:

Doris Stöckeler
Sozialdienst Innere Medizin

Tel.:            08363 / 693-447
Fax:            08363 / 693-222

E-Mail:       doris.stoeckeler@vinzenz-klinik.de

Der Sozialdienst ist die Schnittstelle zwischen allen Berufsgruppen der Klinik, der Patienten sowie seinen Angehörigen.

Aufgabe des Sozialdienstes ist es, die Rückkehr des Patienten in sein häusliches Umfeld zu fördern, ihn über ambulante Hilfen sowie Hilfsmittel zu beraten und diese ggf. zu organisieren, um ihm ein möglichst selbständiges und unabhängiges Leben zu ermöglichen.

Zudem besteht die Möglichkeit, bei ausreichender medizinischer Indikation, rehabilitative Maßnahmen einzuleiten.

Falls eine Rückkehr nach Hause nicht möglich ist, helfen wir bei der Suche nach einem geeigneten Pflegeheimplatz

Wir sind bestrebt, unsere Patienten in ihrer Krankheitsbewältigung bestmöglich zu unterstützen und zu begleiten. Deshalb lernen wir jeden Patienten bzw. jeden Rehabilitanden durch ein persönliches Aufnahmegespräch kennen.

In Form eines sozialen Assessments können wir frühzeitig erkennen, welche Hilfen bei Entlassung möglicherweise benötigt werden, die wir dann zusammen mit dem Patienten und seinen Angehörigen besprechen und ggf. in die Wege leiten.

Um uns die Zusammenarbeit mit Angehörigen zu erleichtern, bitten wir bereits bei Aufnahme eine Vollmacht (Vorsorge-/Generalvollmacht) an der Rezeption zu hinterlegen.

Das Assessments (= „Einschätzung“) ist ein standardisiertes und dokumentiertes Testverfahren, das zur Einschätzung des Patienten hinsichtlich seiner körperlichen, seelischen und sozialen Aspekten dient.

hilfreiche Links:

Pflegeheimsuche, Pflegedienstsuche:

https://www.pflege-navigator.de/

Formular Vorsorgevollmacht:

https://www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/Service/Formulare/Vorsorgevollmacht.html

Antrag Schwerbehinderung:

https://www.zbfs.bayern.de/menschen-behinderung/ausweis/antrag/index.php

Kontakt:

Magdalena Mörz
Sozialdienst Akutgeriatrie

Tel.:            08363 / 693-696
Fax:            08363 / 693-342

E-Mail:       magdalena.moerz@vinzenz-klinik.de

Andrea Lenz
Sozialdienst Akutgeriatrie

Tel.:            08363 / 693-696
Fax:            08363 / 693-342

E-Mail:       andrea.lenz@vinzenz-klinik.de